Männer sind Söhne – eine Männergruppe – Männer sind Söhne
6. November 2015

Männer sind Söhne – eine Männergruppe

10 Abende für Männer, die sich selbst und anderen Männern wirklich begegnen wollen

„Männer sind Söhne“ ist eine Abendgruppe für Männer, die das Erbe ihrer Herkunft mit allen Geschenken und Belastungen und das Potenzial für ihre Zukunft anschauen wollen.

Begegnung und Zugehörigkeit

Männer sind SöhneWorum geht es im Leben wirklich?

Wir denken, es geht um echte und wahrhaftige Begegnung und Zugehörigkeit.

Deshalb möchten wir dich einladen, den Männern in dieser Gruppe und auch den Menschen in deinem Leben tiefer zu begegnen.
Viele Männer sind in ihrem Alltag im Grunde allein und sehnen sich nach Zugehörigkeit, nach einem echten, tiefen Miteinander. Immer noch wirkt das Bild des Einzelkämpfers, der sich gegen „die anderen“ behaupten muss, seine Kräfte einteilt und sich und seine (inneren) Lieben schützt.

Und viele von uns brennen dabei aus, sind erschöpft und im Grunde fühlt sich der Kampf sinnlos an.

Da fehlt etwas. Auch wenn wir noch nicht wissen, was.

Wir brauchen die Leere für das Neue

Denn genau das ist unsere Chance: das Innehalten, das Nicht-Wissen und Nicht-Tun.
Unsere Begegnung jenseits der Rollenbilder und jenseits von Wollen, Können und Müssen.

Es ist es an der Zeit, etwas Neues zu entdecken. Und wir brauchen die Leere, die sich zwischen uns auftut, in der sich dieses Neue einfinden kann. Wir brauchen Zeit, um den Raum zwischen uns und in uns zu spüren. Es geht um eine neue Fülle und wenn wir zunächst auf Ratlosigkeit, Langeweile stoßen, sind wir genau auf dem richtigen Weg. Am Anfang ist das Neuland unbekannt.

Lasst uns einander wirklich in der Tiefe begegnen mit allem, was wir dabei erleben – die Intimität und unsere geheimen Befürchtungen. Unsere Sehnsucht nach dem männlichen Miteinander in Kraft und Zärtlichkeit und unsere Angst davor. Lasst uns entdecken, was wir wirklich füreinander sind und wie wir uns miteinander entfalten können. Und wir werden dabei all das brauchen, was immer da ist.

Wir würdigen unsere Väter und Großväter und wir gehen weiter. Jeder einzelne auf seine Weise und miteinander.

Lass dich auf einen Weg ein, auf dem du tiefer in dich selbst und deine Gegenwart eintauchst. Im Laufe der zehn Abende werden wir einige Stationen aufsuchen, Themenschwerpunkte, mit denen wir uns befassen.

Selbstbilder / Fremdbilder / Rollen

Wir Menschen haben eine Vorstellung von uns selbst. Bereits als Kleinkinder achten wir genau auf die Reaktionen unserer Umgebung und leiten daraus ab, wer und wie wir sind. Oft unbewusst versuchen wir, diese Reaktionen zu steuern, damit wir möglichst „gut dastehen“. Wir schaffen uns unsere Identität. Und wir wollen geliebt werden. Und durch die Filter unserer Selbstbilder sehen wir die anderen Menschen in einer bestimmten Weise und werden umgekehrt von ihnen durch ihre Filter hindurch gesehen.

In unserer Gruppe werden wir Gelegenheit haben, uns kennenzulernen und ein wenig hinter unsere Identität zu blicken. Wir werden uns gegenseitig als Spiegel dienen. Und wenn wir das nutzen, werden wir eine Menge über uns erfahren.

Wagst du es, dich zu zeigen? Wie vorurteilslos und offen betrachtest du deine Umgebung? Welches Bild als Mensch und als Mann hast du von dir („So bin ich!“)? Was für ein Sohn bist du? Was für ein (Liebes-)Beziehungsmensch bist du? Wenn du Kinder hast: Was für ein Vater bist du?

Dein Vater in dir. Deine Mutter in dir. Deine Geschwister in dir.

Wenn wir uns mit unseren Selbstbildern auseinandersetzen, stoßen wir unweigerlich auf die ersten und prägendsten Bezugspersonen, von denen wir ebenfalls Bilder in uns tragen. Das sind Instanzen („innere Stimmen“), die uns bestätigen, unterstützen, bisweilen maßregeln oder gar beschämen.

Unser Gefühl für Würde und unser Opfer-Täter-Verhältnis hängt eng mit diesen inneren Instanzen zusammen.

In welcher Umgebung bist du aufgewachsen? Lebst du mit (d)einem Vater, (d)einer Mutter in dir? Bist du ein geliebtes Kind? Hast du einen (unterschwelligen) Auftrag bekommen? Wie geht es dir im Alltag mit Autoritäten? Lebst du in Freundschaft mit Gleichgesinnten? Wer ist deine Konkurrenz?

Dein Alltag und dein Handeln

So bestimmen unsere (unbewussten, unerlösten) Selbstbilder vielfach, wie wir in der Welt handeln und mit uns selbst und mit anderen Menschen umgehen. Daher können wir umgekehrt uns selbst erkennen, wenn wir ehrlich anschauen, was wir tun oder unterlassen, aussprechen oder verschweigen.

Wir werden uns mit unseren alltäglichen „Strategien“ befassen, mit denen wir in der Öffentlichkeit, in unseren Familien, mit unseren Vätern und Müttern, in unserer Arbeitswelt und – wenn es welche gibt – mit unseren Kindern leben.

Wie erreichst du, was du willst? Was tust du dir Gutes? Bist du liebevoll mit dir selbst? Wieviel Impulsivität erlaubst du dir?

Aufhören / Innehalten / Nicht-Wissen / Nicht-Tun / Stille

Hast du schon einmal versucht, dich „ab jetzt“ radikal zu lieben, vielleicht sogar wild entschlossen? Hat das nachhaltig funktioniert?

Vielen von uns ist Druck sehr vertraut. Und wir haben sogar gelernt, wie wir uns sehr gut selbst unter Druck setzen. Doch unser Verstand kennt nichts Neues über uns! Nur was wir bereits kennen, können wir bewusst anstreben.

Wenn wir uns jenseits unserer vertrauten Rollen und Selbstbilder entdecken wollen, müssen wir das Vertraute verlassen. Beispielsweise indem wir für einen Moment einfach unterbrechen, was wir gerade gewohnheitsmäßig tun. Du kannst deinen Gedanken unterbrechen, dich selbst mitten im Satz unterbrechen oder in der körperlichen Bewegung innehalten. Statt dessen machst du nichts anderes, suchst keine Alternative. Dieses simple, konsequente Aufhören ist für unseren Verstand so fremd, dass er für Augenblicke aussetzt und uns freigibt. Für eine ganz kurze Zeitspanne lassen wir das Steuer los und sind frei von allen Rollen, Wertemodellen und frei von unserer Vergangenheit und Zukunft. Das ist der Beginn des Unbekannten, Neuen. Und wenn dieses Unbekannte auch noch so fein ist, es kann besonders abenteuerlich sein …

Wahrhaftige Begegnung

… in so einem Moment in Verbindung mit einem Gegenüber zu sein. Du unterbrichst dich einfach. Punkt. Und dann beobachtest du und erzählst, was in dir passiert, wie du vielleicht rebellierst und nach rettenden Gedanken greifst. Dann unterbrichst du dich wieder. Und wieder. So verwirrst du deinen Verstand, der sich nach einiger Zeit zurückziehen und Ruhe geben wird.

Lebenslust / Lebendigkeit

Schließlich: wenn das, was wir tun und sagen, unsere Meinungen, Bedenken und Bestrebungen unwichtiger werden, können wir allmählich auch die Kontrolle abgeben. Unser Ego macht Platz für verborgene Lebendigkeiten und Variationen unserer Selbst. Und manchmal ist es so, dass das bisher Undenkbare plötzlich Spaß macht!

Das ist es, worauf es in unserer Arbeit ankommt:

Selbsterkenntnis, Entspannung mit dem, was ist und die Vertiefung von Selbstliebe und Lebensfreude.

 

Zu dieser Reise in deinem Alltag laden wir dich ein!

Wir tanzen und still werden. Wir werden uns einander zeigen. Wir werden miteinander lachen, weinen, reden. Du wirst für Dich sein oder im Körperkontakt mit den anderen Männern. Wir werden mit systemischen Skulpturen arbeiten, mit Bioenergetik und gestalttherapeutischen Elementen.

Und das Wichtigste bist Du und was Du mitbringst!

Diese Terminreihe ist eine geschlossene Gruppe, die wir auf 15 Teilnehmer begrenzen.
Bitte melde Dich bis zum 15.08.2016 an.

Wenn du zu dieser Veranstaltungsreihe nicht kommen kannst, jedoch an weiteren Angeboten interessiert bist, schicke uns bitte eine eMail.

Wo

Gesellschaft für Systemische Therapie (GST), Kolosseumstraße 1, 80469 München

Wann

Montag, 26.09.2016, GST
Montag, 10.10.2016, GST
Montag, 24.10.2016, GST
Montag, 07.11.2016, GST
Montag, 21.11.2016, GST
Montag, 05.12.2016, GST
Montag, 19.12.2016, GST
Montag, 09.01.2017, GST
Montag, 23.01.2017, GST
Montag, 06.02.2017, GST

Jeweils von 19:00 bis 22:00 Uhr.

Kosten

30€ pro Abend, zahlbar vor Ort.
Wenn diese Kosten deine Möglichkeiten übersteigen, werden wir sicher eine Lösung finden.
Bitte sprich mit uns darüber.

Anmeldung

Bitte melde Dich unter der Adresse info@maenner-sind-soehne.de an.

Veranstaltungsrahmen

Diese Abendgruppe ist eine Selbsterfahrungsgruppe und keine psychotherapeutische Gruppe.
Sie ist kein Ersatz für eine psychotherapeutische Behandlung.

Deine Teilnahme an der Abendgruppe ist freiwillig. Du trägst die volle Verantwortung für Dich selbst und Deine Handlungen inner- und außerhalb der Veranstaltung. Als Teilnehmer verpflichtest Du Dich zu einem vertraulichen Umgang mit allen Informationen in Bezug auf den Gruppenprozess und die Teilnehmer.